SV WEDDINGEN e.V. von 1946
Gestern - Heute - Morgen

vor 1946

Nach Aussage von Willi Heiner gab es in Weddingen schon vor 1946 den Verein MTV Weddingen. Das Sportangebot sollte erweitert werden, die Verantwortlichen konnten sich aber nicht einigen. Ausserdem wurden alle Vereine anhand der Kontrollratsdirektive vom 27. Dezember 1945 zum 01. Januar 1946 aufgelöst.

Auch eine Gruppe Weddinger "Idealisten" nahm die Herausforderung an und gründete am 03. April 1946 den "SV Weddingen".

Der organisierte Aufbau von Sportvereinen nach 1946 war für die Menschen eine Chance. Sie wollten sich nicht nur auf die Erfüllung bloßer Existensbedürfnisse beschränken, sondert auch durch Sport und Spiel Lebensfreunde, Fitness und Lebensqualität gewinnen.

1946 - 1949 (die ersten Jahre)
1946: Gründung des Vereins

Gründung des Sportvereins SV Weddingen zu Weddingen am 03. April 1946
Auszug aus dem Protokollbuch:

Auf geschehene Einladung hatten sich heute alle Sportsfreunde Weddingen in der Gastwirtschaft des Herrn Mittendorf zu Weddingen eingefunden, um über die Gründung eines Sportvereins zu verhandeln.

Die Versammlung wurde durch Herrn Otto Wissel eröffnet und wählte durch Zuruf Herr Otto Wissel zum Vorsitzenden. Der Gewählte nahm die Wahl an.

Nach eingehender Besprechung des Verhandlungsgegenstandes und Beratung des Statuts wurde die Errichtung eines Sportvereins unter dem Namen „SV Weddingen“ beschlossen. Das Statut des neuen Vereins wurde von der Versammlung festgesetzt und angenommen.

Dem Verein traten 29 männliche und 27 weibliche Mitglieder bei. Als Vorstandesmitglieder wurden ohne Einspruch gewählt:

  • Herr Otto Wissel zum Vorsitzenden,
  • Herr Ernst Wegener zum Jugend- und Hauptsportwart,
  • Herr Karl Weinhold zum Mannschaftsführer und Trainer,
  • Fräulein Magarete Meyer als Sportwärtin und
  • Herr Arthur Huk zum Schriftführer und Kassenwart.


Die gewählten nahmen die Wahl an.

Weddingen, den 3. April 1946


Gründungsmitglieder des SV Weddingen:
Magarete Becker, Irmgard Bock, Anni Bockelmannm, Gertrud Ehlers, Lieselotte Ehlers, Inge Feuersänger, Ilse Franz, Erika Fricke, Lisa Fuhrmann, Ruth Gebhardt, Ursula Glieber, Anne-Marie Janas, Gertrud Janas, Anneliese Köhler, Margarete Meyer, Lisa Meyer, Inge Oppermann, Edith Pfannenschmidt, Margot Teuber, Anneliese Voss, Elfi Wagner, Gisela, Waschke, Ursula Waschke, Waltraut Wegener, Grete Wiese, Manfred Becker, Bernhard Blochnik, Reinhard Bothe, Günther Brinkmann, Hermann Dannenberg, Gerhard Cegla, Hans Duda, Georg Glowka, Karl Grabowski, Athur Huk, Hubert Kendzia, Rudolf Koch, Karl-Heinz Köhler, Willi Köhler, Alwin Mittendorf, Helmut Pape, Horst-Günther Prill, Willi Schäfer, Heinz Schemski, Wahlter Schumacher, Walter Voges, Walter Vollendorf, Willi Voss, Othmar Wagner, Ernst Wegener, Harry Weinert, Karl Weinhold, Otto Wissel und Karl Wünsch.

1946: Sportplatzsuche

Die Suche nach einem geeigneten Sportgelände gestaltet sich schwierig und bereitet allen Verantwortlichen Kopfzerbrechen. Zunächst wurde von Frau Gellhorn ein Sportplatz an der Dreckwiese für 1 Jahr (84 Reichsmark) gepachtet.
Der neue Gutsbesitzer in Weddingen wollte den Sportplatz jedoch umpflügen, so dass der Vorstand noch im Dezember 1946 einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung der Sportvereinsinteressen beauftragte. Das Gerichtsverfahren wurde gewonnen.
Der Pachtvertrag lief aber aus. Der Gutsbesitzer Reiter zahlte dem Verein eine Entschädigung.
Die Trainingsabende sollten in der Mergelkuhle stattfinden. Es wurden Verhandlungen mit Herrn Breustedt geführt, ob eine an der Wedde liegende Wiese für den Winter als Sportplatz genutzt werden kann.

1946: sportliche Aktivitäten

DAMENHANDBALL: Mit der Gründung des SV Weddingen war auch der Beginn einer äußerst aktiven sportlichen Betätigung der Weddinger Damen verbunden. Im Jahre 1946 wurde bereits die erste weibliche Handball- mannschaft gegründet. Das Training fand in der alten Gärtnerei statt. Für die Organisation des Trainings- und Spielbetriebes zeichnete sich die Sportwartin Margarete Meyer verantwortlich.

HERRENFUSSBALL: Mit der Vereinsgründung im Jahre 1946 wurde Karl Weinhold zum Mannschaftsführer und Trainer der 1. Herrenfussballmannschaft gewählt. Zunächst wurden Freundschaftspiele mit benachbarten Vereinen durchgeführt. 

Die Möglichkeiten, an einem geordneten Spielbetrieb teilzunehmen, orientierten sich an den Beteiligungs-verpflichtungen der alliierten Militärregierung. Auf Kreisebene wurde nach den Ergebnissen von Qualifikations-spielen in zwei Kreisklassen gespielt. Der SV Weddingen begann in der 2. Kreisklasse von zwei Kreisklassen.

JUGENDFUSSBALL: Bereits kurz nach Gründung des SV Weddingen begann auch die Jugendarbeit. Als erster Jugendwart wurde in der 4. Mitglieder- versammlung am 1. Oktober 1946 Harry Weinert gewählt. Eine Knabenmannschaft konnte "Auf die Beine gestellt" werden.


TISCHTENNIS: Auch Tischtennis wurde im SV Weddingen gespielt. Bereits in der fünften Mitgliederversammlung am 1.11.1946 wurde festgehalten, dass versucht werden soll für  die vorhandenen Tischtennisspiele Platten zu bekommen. Offensichtlich konnte aber erst im Jahre 1956 der Spielbetrieb unter der Leitung von Fritz Albrecht aufgenommen werden.

1947

Allgemeines:

  • Die Vorstandsarbeit gestaltet sich schwierig, weil es keine geeigneten und willigen Personen für die Funktion des Schriftführers und Kassenverwalters gibt. U.a. sind Entnazifizierungsverfahren zu berücksichtigen, die eine Vereinsarbeit zusätzlich erschweren, bzw. zeitlich belasten.
1948

DAMENHANDBALL: Ab 1948 war Karl-Heinz Bock für die Damen als Trainer verantwortlich. Die Damen spielten zu beginn Barfuß, das Zuschauer Interesse war groß. Zu den Auswärtsspielen fuhren die Sportlerinnen mit dem Fahrrad, oder sofern die Gelegenheit da war, mit dem "Köhlerschen LKW". Manch Gegner zitterte, wenn die "Schwarzen Teufel" ihre gefürchteten Sturmläufe durchführten. Auch vor höherklassigen Gegnern hatte man keine Angst. Der Vorstand beschloss Laufschuhe zu kaufen, auch wurden Trikots für die Damen angeschafft.

JUGENDFUSSBALL: Im Jahre 1948 übernahm Karl-Heinz Köhler das Training der Knabenmannschaft. In der Folgezeit setzten sich für die Jugendmannschaft aktiv die Sportkamaraden Richard Wegener, Rudi Wassermann und Karl Weinhold ein. So fuhr z.B. Karl Weinhold die Knaben zu den Auswärtsspielen mit seinem "Dreirad-Automobil". Dabei gab es viel Spass, insbesondere dann, wenn die Jungen das "Vehikle" bergauf schieben mussten.

Allgemeines:

  • Es werden gesellige Veranstaltungen durchgeführt.
  • Im September eine Kultur-Veranstaltung mit der Gielder Gruppe.
  • Für Weihnachten wird ein Theater-Abend vorgesehen.
  • Zusammen mit der Flüchtlingsgemeinschaft wird am 1. Weihnachtstag und Silvester ein öffentlicher Tanzabend veranstaltet.
  • Der Sportplatz an der Vienenburger Straße nimmt Gestalt an.
1949

DAMENHANDBALL:
Leider wurde die aktive Teilnahme am Handballspielbetrieb bereits im Jahre 1949 wieder eingestellt. Die aktive Damensportabteilung (Handball und Turnen) hat sich in der Folgezeit mehr zu einer passiven Beteiligung am Veinsleben entwickelt.

Allgemeines:

  • Abmessung des Sportplatzgeländes.
  • Kostümfest im Gasthaus Freckmann.
  • Für die Damen sollen Laufschuhe und ein Handball angeschafft werden.
  • Herr Willi Köhler soll seine Stellungnahme „in Bezug auf seinen dem Verein geliehenen Fußball“ abgeben.
  • Herr Breustedt erklärte sich bereit, den Sportplatz kostenlos herrichten zu lassen.
  • Die Einweihung des Sportplatzes wird für den 9.9.1949 vorgesehen. Ein großes Fest wird geplant.
  • Karl Weinhold erhält die Berechtigung zum alleinigen Verkauf von Eis auf dem Sportplatz. Als Gegenleistung hat er den Sportplatz in Ordnung zu halten.
1950 - 1959 (in den 50ern)
50er Jahre

JUGENDFUSSBALL:
In den 50er Jahren wurde die Jugendarbeit maßgeblich von den Herren Walter Becker, Otmar Wagner und Günther Kaese gestaltet. Die Beschaffung von Sportbekleidung stellte schon in den ersten Jahren die Verantwortlichen vor große Probleme. Um Trikots zu bekommen, verkauften die Jugendlichen Rasierklingen der Marke Berolina. Der erwirtschaftete Erlös von 75,00 DM wurde als Zuschuss für die Trikots verwendet.
Jugendmannschaft 50er Jahre: Weinhold, Kaese G., Impe, Fuhrmann, Spanehl K, Weber,  Schnelle, Oppermann, Schindler, Wittkuhn, Lüdecke, Radzuweit
1958 musste die Fussballjugendmannschaft wegen Erreichens der Altersgrenze mehrerer Jugendspieler aufgelöst werden. 1959 konnte jedoch wieder eine Schülermanschaft zu den Punktspielen angemeldet werden. Zu der Saison 1960/61 war die Meldung einer A- Jugendmannschaft möglich. Im Jahre 1961 musste der Jugendspielbetrieb auf Grund magelnder Beteiligung eingestellt werden.

Allgemeines:

  • Umfangreiche Instandsetzungs- und Instandhaltungsarbeiten werden auf dem Sportgelände durchgeführt.
  • Es werden ein Speer, eine Stoppuhr und eine 7.25 kg - Kugel angeschafft.
1951

Allgemeines:

  • Am 5.8. wird ein Sportfest durchgeführt. Neben der Tagesveranstaltung mit Platzmusik am Nachmittag wird eine Abendtanzveranstaltung durchgeführt. Die Eintrittspreise betragen 0.50 DM für den Sportplatz und 1.00 DM für die Tanzveranstaltung.
  • Es gab Unregelmäßigkeiten bei der Kassenführung, die dazu führten, dass eine Kassenprüfung in dem Wohnraum des Kassierers durchgeführt wurde. Die Abwahl des Kassierers erfolgte.
1952

Allgemeines:

  • Am 2.2.52 wurde eine Maskerade durchgeführt.
1954

Allgemeines:

  • Stagnierende Tendenzen.
  • Ungünstige finanzielle Lage.
  • Geringe Mitgliederzahl.
1955

1.HERRENFUSSBALL:
In der Saison 1954/55 konnte die I. Herrenmannschaft den Fairnesspreis für „ straffreies Spielen" entgegennehmen. In der Folgezeit stagnierte das Spielgeschehen im Herrenbereich.

Allgemeines:

  • Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von 0,50 DM auf 0.60 DM wegen anhaltender wirtschaftlicher Schwierigkeiten.
1956

Allgemeines:

  • Finanzielle Entwicklung ist wieder positiv.
  • Die Fußballspieler zahlen ihre Trikots selbst.
  • Instandsetzungsarbeiten an den Toren sind dringend erforderlich.
  • Von den Jugendspielern wird nach 3 Spielen eine „Trikotabnutzungsgebühr'' von 2.00 DM erhoben.Jeder Jugendliche soll mindestens 10 Päckchen Rasierklingen absetzen.
  • 10 jähriges Jubiläum wurde am 19.8.1956 durchgeführt.
1957

TISCHTENNIS:
Dieter Fuhrmann übernahm als Spartenleiter den Tischtennisbetrieb.

Allgemeines:

  • Der SVW soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
1958

JUGENDFUSSBALL:
Die Fußballjugendmannschaft musste wegen Erreichung der Altersgrenze mehrerer Jugendspieler aufgelöst werden.

Allgemeines:

  • Eine Vereinsfahrt wird geplant und durchgeführt.
  • Der Sportkamerad Dieter Fuhrmann beschafft Trikots zu stark herabgesetzten Preisen, die angeschmutzt sind.
1959

JUGENDFUSSBALL:
1959 konnte jedoch wieder eine Schülermannschaft zu den Punktspielen gemeldet werden.


TISCHTENNIS:

Die Spielaktivitäten im Tischtennisbereich wurden wegen zu geringer Beteiligung eingestellt.

Allgemeines:

  • Die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge von 0.60 DM auf 0,80 DM wird beschlossen.
  • Der Mitgliederbestand beträgt 49 Erwachsene und 5 Jugendliche.
  • Vereinslokal wird die Gaststätte Pietras (Weddinger Hof).
  • Durch Verkauf eines Teils des Sportplatzes muss das Spielfeld auf 90 m verkürzt werden.
1960 - 1969
1960

TISCHTENNIS:
Ab 1960 wurden wieder Aktivitäten der Tischtennisabteilung unter der Federführung von Willi Heiner entwickelt. Gespielt wurde bis zum Jahre 1962/63 im Saal der Gaststätte Rehse. Danach war dort kein Spielbetrieb mehr möglich.

Mit dem Tischtennis verantwortlich verbunden waren über die Jahre 1960 bis 1973 die Sportkameraden Willi Heiner, Ernst Freckmann und Karl-Heinz Wünsch.

Es wurde sehr erfolgreich am Punktspielbetrieb teilgenommen. Leider ließ die Beteiligung im Jahr 1973 sehr nach, sodass diese Sparte eingestellt wurde.

JUGENDFUSSBALL:
Zu der Saison 1960/61 war die Meldung einer A-Jugendmannschaft möglich.

 

Allgemeines:

  • Am 13.1.1960 findet eine Maskerade statt. Vom Arbeitsamt Goslar wird eine 3-Mann-Kapelle angefordert. Die Gebühr beträgt 130,00 DM.
  • Die Gemeinde Weddingen will ein Sportgelände kaufen, da der Pachtvertrag für den alten Platz nicht mehr verlängert wird. Die Kosten belaufen sich auf ca. 20.000 DM.
  • Vereinslokal ist die Gaststätte Rehse (Freckmann).
1961

FUSSBALL:
Trotz der Versuche, über eine aktive Jugendarbeit den Herrenbereich zu unterstützen, musste der Spielbetrieb im Jahre 1961 kurzfristig eingestellt werden.

Allgemeines:

  • Für das Gelände des neuen Sportplatzes in der Größe von 1,14 ha muss die Gemeinde einen Preis von 31.350 DM bezahlen.

  • Im Jahre 1961 musste der Jugendspielbetrieb aufgrund mangelnder Beteiligung eingestellt werden.
  • Einstellung des Fußballbetriebes. Ruhen der Mitgliedschaften.
1962

HERRENFUSSBALL:
Für die Saison 1962/63 konnte allerdings wieder eine Herrenmannschaft gemeldet werden.


Allgemeines:

  • Wiederaufnahme des Fußballspielbetriebes und damit Aktivierung der Vereinsarbeit.
1963

Allemeines:

  • Erhöhung der Mitgliedsbeiträge auf 1.00 DM.
1964

HERRENFUSSBALL:
Bereits im Jahre 1964 schaffte die Mannschaft den Aufstieg in die 2. Kreisklasse. In den Jahren bis 1969 belegte die 1. Mannschaft mittlere Plätze.
1. Herrenmannschaft 1964 Aufstiegsspiel 2. Kreisklasse:  o. Bogatzke, Voges, Kaese, David, Kirscht, Kallweit,	  m: Krawczyk, Janas, Antes, u. Pape, Jerxen, Spanehl

JUGENDFUSSBALL:

Im August 1964 konnte jedoch wieder eine Jugendmannschaft am Spielbetrieb teilnehmen.

Mit dem Engagement von Güther Kaese als Jugendtrainer begann nun eine erfolgreiche Jugenarbeit, die später Früchte im Herrenbereich tragen sollte, was eindrucksvoll auch durch die Eingliederung der Jugendlichen unter seiner Leitung im Herrenbereich eintrat.

TISCHTENNIS:
Ab 1964 konnte Tischtennis im Saal des „Weddinger Hof“ weitergespielt werden.

Allgemeines:

  • Kauf eines neuen Sportplatzes einschließlich Spielplatz. Die Kosten belaufen sich auf 33.000 DM. Für Ausbau und Sportheimbau werden 120.000 DM veranschlagt. Umfangreiche Eigenleistungen von Vereinsmitgliedern werden eingebracht.
  • Herbstvergnügen wird für den 8.8.64 geplant.
  • Die Eintragung des Vereins ins Vereinsregister wird vorgenommen.
1965

Einweihung des Sportplatzes am 5. September.
Damit war die Verlegung des Platzes nach unten beendet, der Spielplatz und das Sportheim fertiggestellt.

Mit einem Festtag wartete die Gemeinde Weddingen Sonntag auf, dem Tag, an dem nach etwas über einjähriger Bauzeit am Rand des Dorfes in Richtung Vienenburg der neue Sportplatz mit Kinderspielplatz seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Nur die Maler waren noch damit beschäftigt, dem Sportheim am Rand des Spielfeldes den letzten Farbenglanz zu verleihen. Der Ausdruck „Sporthin" ist allerdings leicht übertrieben. Es handelt sich nur um einen kleinen Bau mit Duschräumen, Umkleidekabinen und Jugendraum, der den Notwendigkeiten entspricht. Um die Gesamtkosten möglichst niedrig zu halten, trommelte der Sportverein Weddingen alle Mitglieder zusammen, die zur Eigenleistung etwas beitragen konnten. Der Sportplatzbau war ohnehin teuer genug gekommen, da das ganze Gelände um etwa sechs Meter abfällt und einplaniert werden mußte. Der Platz, der hinter den Toren hohe Fanggitter erhielt, ist mit einer 100 Meter Aschenbahn versehen worden. Den Kinderspielplatz mußte die Gemeinde nur noch von seinem alten Platz verlegen, auf dem er im Spätherbst 1963 eröffnet worden war. Er war bereits so gut ausgerüstet, daß keine neuen Spielgeräte mehr notwendig wurden. Die Gesamtkosten beziffert Gemeindedirektor Kupffer auf 180 000 DM. Je ein Drittel davon tragen die Gemeinde, das Land und der Bund. Die Einweihungsfeier begann um 13 Uhr mit einem Festzug, der vom Schulhof durch das Dorf zum Sportplatz führt. Er wurde vom Bergmusikkorps des Erzbergwerks Rammelsberg angeführt werden. Zahlreiche Vereine, darunter die Volkstanzgruppe Schladen, haben sich beteiligen. Auf dem Sportplatz wurde nach der Begrüßung durch Bürgermeister Bock von Landrat Engel die Festansprache gehalten. Dann folgen ein Fußballspiel zwischen der B-Jugend von Weddingen und Braunlage und ein weiteres Spiel. Der Festtag wird am Abend mit einem Festbankett und Tanz im „Weddinger Hof" abgeschlossen.

Allgemeines:

  • Weitere umfangreiche Eigenleistungen für den Auf- und Ausbau des Sportgeländes werden erbracht.
  • Die Mitgliederzahl ist inzwischen auf 74 Personen angewachsen.
  • Durchführung eines Kappenfestes im Februar.
  • Vorbereitung und Durchführung der Sportplatzeinweihung am 5.9.1965.
1966

Allgemeines:

  • Im Zeitraum 1966 bis 1973 hat sich ein jährliches Freundschaftstreffen zwischen Adenstedt und Weddingen entwickelt.
1969

2.HERREN:
So konnte für die Saison 1969/70 eine 2. Herrenmannschaft gemeldet werden.

In den ersten 17 Spieljahren bis zum Jahre 1987 konnte sich die „Zweite" mit ihren Leistungen durchaus sehen lassen. In den ersten 4 Spieljahren ging die Tendenz von Platz 12 im Jahr 1970 zu Platz 3 im Jahr 1973.

In den Folgejahren ging es bergauf und bergab, wobei im Schnitt jedoch in der oberen Tabellenhälfte Fuß gefasst werden konnte.

1970 - 1979
1970

1.HERREN:
Im Spieljahr 1970/71 landete die Mannschaft punktgleich mit dem VfL Liebenburg auf Platz 2. Auch wenn das Spiel um den 1. Platz nach Elfmeterschießen verlorenging, war der Aufstieg in die 1. Kreisklasse dennoch möglich.    

Im folgenden Jahr landete die Mannschaft auf Platz 3 in der 1. Kreisklasse. Dieser Erfolg wurde komplettiert durch den Gewinn des Kreispokals. der im Endspiel gegen die Mannschaft des FC Othfresen mit 2: 1 Toren errungen wurde.

Der Aufschwung hielt noch bis zur Saison 1973/74.
Im Spieljahr 1975 musste die Erste abgeschlagen mit 14 : 42 Punkten wieder aus der 1. Kreisklasse absteigen.

Schon im nächsten Jahr verpasste die Mannschaft auf Platz 2 in der 2. Kreisklasse Ost knapp den Wiederaufstieg.

Aber bereits 1978 konnte der Aufstieg in die 1. Kreisklasse wieder gefeiert werden. Die Luft in der I. Kreisklasse reichte diesmal bis zum Jahr 1990.

JUGENDFUSSBALL:
In den Jahren 1970 bis 1975 übernahm Erwin Schindler das Amt des Jugendleiters. Das Training und die Betreuung wurde von Eberhard Pietz (E-Jugend), Rolf Krawczyc (D-Jugend), Achim Mosler (C- Jugend) und Edmund Antes (B-Jugend) durchgeführt. Besonders hervorzuheben ist die Erringung der Staffelmeisterschaft der von Rolf Krawczyk betreuten D-Jugend im Jahr 1975.     

Aufgrund der Geburtenrückgänge und damit rückläufiger Nachwuchszahlen konnte ab 1974 die Jugendarbeit nur noch gemeinsam mit anderen Vereinen geleistet werden. Der Übungs- und Spielbetrieb wurde seither in Form von Jugendspielgemeinschaften durchgeführt, zunächst mit dem TSV Lengde, ab 1978 zusätzlich gemeinsam mit dem TSV Immenrode.

In dieser Zeit waren an der erfolgreichen Jugendarbeit die Sportkameraden Eberhard Pietz, Jürgen Voges, Heinz Kirscht und Jürgen Michel beteiligt.

1971

1.HERREN:
Im Spieljahr 1970/71 gelang der Mannschaft der Aufstieg von der zweiten in die 1. Kreisklasse.

o. H.Kaese, Langer, Bogatzke, Pfannenschmidt, Schirmer, Antes, Galetzka, Bock u. G. Kaese, B. Kaese, Kirscht, Klosa, Wünsch

o. H.Kaese, Langer, Bogatzke, Pfannenschmidt, Schirmer, Antes, Galetzka, Bock
u. G. Kaese, B. Kaese, Kirscht, Klosa, Wünsch


1972

1.HERREN:
Im Spieljahr 1972 gelang der 1.Herren der Pokalsieg gegen den FC Othfresen mit 2:1.Kreispokalendspiel 1972 2:1 gegen Othfresen: o. Kasten, Langer, Schirmer, Antes, Pfannenschmidt, Gerling  u. Hartmann, Wünsch, Kaese, Grimm, Bogatzke
o. Kasten, Langer, Schirmer, Antes, Pfannenschmidt, Gerling
u. Hartmann, Wünsch, Kaese, Grimm, Bogatzke

Im neutralen Granetalstadion zu Astfeld wurde das Endpsiel um den Kreisfußball-Pokal des NFV-Kreises Goslar zwischen den Mannschaften des SV Weddingen und vom FC Othfresen entschieden.

Die zuvor klar favorisierten Weddinger hatten sich mit einem überaus gleichstarken Konkurrenten auseinanderzusetzen und mußten sich schließlich mit einem erst in letzter Sekunde zustande gekommenen „hauchdünnen" 2:1- Erfolg zufriedengeben. Der Schütze des Siegtores war der Weddinger Hartmann.

Zuvor hatten die Othfresener durch Mittelstürmer Dorn geführt und besaßen nach dem Weddinger Ausgleichstreffer von Pfannenschmidt sogar die Siegchance, als ihnen ein Eifmeterball zugesprochen wurde. Schieder II, sonst als sicherer Spezialist bekannt, besaß diesmal nicht die Nerven, diese günstige Chance zum Pokalgewinn zu nutzen. Sein Strafstoß ging über das Weddinger Tor.

Von diesem Zeitpunkt an gelangten die Weddinger besser ins Spiel und noch zum glücklichen Pokalgewinn.

1973

TISCHTENNIS
Leider ließ die Beteiligung im Bereich Tischtennis im Jahr 1973 sehr nach, sodass diese Sparte eingestellt wurde.

Allgemeines:

  • Bau und Inbetriebnahme einer Flutlichtanlage.
  • Die freundschaftlichen Begegnungen zwischen Adenstedt und Weddingen laufen aus.
1974

JUGENDFUSSBALL:
Aufgrund des Geburtenrückganges und damit verbunden rückläufigen Nachwuchses konnte ab 1974 die Jugendarbeit nur noch gemeinsam mit anderen Vereinen geleistet werden. Zunächst mit dem TSV Lengde, ab 1978 zusätzlich gemeinsam mit dem TSV Immenrode.

Allgemeines:

  • Mitgliedsbeiträge für Erwachsene betragen 2.50 DM. Für Jugendliche wird ein Betrag von 1.00 DM, für Kinder ein Betrag von 0,50 DM erhoben.
1975

Allgemeines:

  • Durchführung einer Faschingsveranstaltung für Erwachsene und Kinder. Mai-Veranstaltung in der Heimatkuhle unter Federführung des Sportvereins.
1977

Allgemeines:

  • Umfangreiche Sanierungsarbeiten im Sportheim und auf dem Sportplatz wurden in Eigeninitiative durchgeführt.
1976

Allgemeines:

  • Weiter im Aufwärtstrend.
  • 5 Jugendmannschaften und 2 Herrenmannschaften im Spielbetrieb.
  • Eine diskutierte Fusion mit dem TSV Immenrode kommt nicht zustande.
1978

1.HERREN:
Aufstieg der I. Herrenmannschaft.


FRAUENGRUPPE:

Im Jahre 1978 wurde unter der Leitung von Frau Bärbel Wiechens eine Damen Gymnastikgruppe im Verein etabliert. Der Übungsbetrieb lief unter einfachsten äußeren Bedingungen mit nur wenigen Geräten, aber sehr aktiven Gymnastinnen an. Man turnte zunächst im Sahl der Vereinsgaststätte "Weddinger Hof", den die Wirtsleute und Förderer des Sportvereins, Gertrud und Eduart Garstka, unentgeltlich zur Verfügung stellten. Später wurde dann in der Pausenhalle der Grundschule Immenrode genutzt.

Viele Weddinger erinnern sich gern an die Auftritte der Gruppe, an gesellige Abende, die Ausrichtung der Maskeraden und den Spass, den die Sportlerinnen während der Übungsstunden hatten.

Allgemeines:

  • Planung eines Pokalturniers.
1979

Allgemeines:

  • Damengymnastikgruppe wird neu gegründet.
  • Mitgliederbestand beträgt 155 männliche und 52 weibliche Mitglieder.
  • Eine Wochenendreise nach Prag wird organisiert.
1980 - 1989
1980

Allgemeines:

  • Durchführung eines Lumpenballs und einer gemeinsamen Weihnachtsfeier.
  • Eine 2. Pragfahrt wird durchgeführt.

 

1981

Allgemeines:

  • Beitragserhöhung für Erwachsene auf 3,50 DM.
  • Ein Pokalturnier wird am 28.6.81 ausgeführt.
1982/1985

1.HERREN:
Während der 12jährigen Zugehörigkeit zur I. Kreisklasse wurde nur knapp der Aufstieg in die Kreisliga verpasst.

Allgemeines:

  • Sportlicher Rückenwind durch engagierte Trainertätigkeit des Sportkameraden Edmund Antes.
  • Ein Ausflug nach Weißenburg fand großen Anklang.
1983

SENIOREN:
Die Entwicklung der Alten Herren ist eng verbunden mit dem „Freizeitverhalten" der Aktiven. Die Mannschaft besteht zum großen Teil aus ehemaligen Spielern der 1. und 2. Herren. Wenn man berücksichtigt, dass dem Spiel in der Alten Herren (ab 32 Jahre) zunächst eine Jugendspielzeit von ca. 10 Jahren und eine Herren-spielzeit von 14 Jahren vorausgeht, so mag man es verstehen, wenn der Erfolgsdruck auf dem Spielfeld dem "geselligen Wohlbefinden" nach dem Spiel gewichen ist.

Die Alte Herren schlägt sich ab der Saison 1983/84 wacker auf „beiden Spielfeldern", während im geselligen Teil häufig Spitzenleistungen erreicht werden, reichte es auf dem Platz bisher leider überwiegend zu letzten, vorletzten und drittletzten Plätzen.

Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass einige „Alten" an den Wochenenden ihre Kräfte noch auf verschiedene Mannschaften aufteilen mussten. So war es seit 1993/94 nicht außergewöhnlich, dass einige Spieler zwei bis drei Spiele am Wochenende bestritten.

Allgemeines:

  • Ausrichtung einer Maskerade für Erwachsene und Kinder.
  • Gründung einer Alt-Herren-Mannschaft.
1984

Allgemeines:

  • Mitgliederbestand stagniert auf 178 Personen.
  • Die Beteiligung an Arbeitseinsätzen lässt zu wünschen Übrig.
  • Erste Verhandlungen mit der Stadt Vienenburg zur Sanierung des Sportheimes.
  • Wochenendfahrt nach Gotteszell mit der Bahn wurde positiv aufgenommen.
1985

1.HERREN:
Auch in diesem Jahr in der I. Kreisklasse wurde der Aufstieg in die Kreisliga nur knapp verpasst.

Allgemeines:

  • Beginn umfangreicher Umbauarbeiten im Sportheim.
1986

JUGENDFUSSBALL:
Ab Sommer 1986 wurde die Spielgemeinschaft erweitert um die Vereine FG Vienenburg und TSV Lochtum. Für diese Jugendsportgemeinschaft, die den Namen JSG Harly erhielt, wurde Gunter Thielemann als erster Jugendleiter benannt, später Josef Zabel (beide TSV Immenrode) die Aufgabe.

DAMENGRUPPE:
Nach 8-Jähriger Ehrenamtlicher Tätigkeit von Frau Wiechens konnte im Jahr 1986 über den Kreissportbund die Übungsleiterin Ursula Blume für den SV Weddingen gewonnen werden. Mit dem Bau der neues Turn- Sporthalle in Immenrode wurde eine Übungstunde pro Woche für die Damengymnsatikgruppe vorbehalten. Damit konnten zusätzliche Geräte und neue Übungsbereiche erschlossen werden. Frau Blume betreute die Gruppe bis zum Herbst 1991, danach war die Zukunft der Gymnastikabteilung zunächst ungewiss.

Allgemeines:

  • Das 40jährige Jubiläum wird im Rahmen einer Stadtmeisterschaft vom 25.7. -3.8.1986 begangen.
  • Weitere Umbaumaßnahmen werden durchgerührt.
1987

Allgemeines:

  • Der SVW befindet sich in einem vorübergehenden Tief.
  • Die sportliche Entwicklung stagniert in allen Bereichen.
  • Die finanzielle Grundlage ist weiterhin positiv.
1987 - 1990

2.HERREN:
Aufgrund der offensichtlich unzureichenden Spielerzahl konnte im Zeitraum zwischen 1987 und 1990 keine 2. Herrenmannschaft am Punktspielbetrieb mitwirken.

Die positive Mitgliederentwicklung im Jugend- wie im Seniorenbereich ermöglichte es jedoch ab der Saison 1990/91 wieder eine 2. Mannschaft für den Spielbetrieb zu melden.

Bis zu Saison 1994/95 musste man sich zunächst mit unteren Tabellenplätzen abfinden. Das tat der Freude am Mannschaftssport jedoch keinen Abbruch.

Dies lässt sich insbesondere daran erkennen, dass in der laufenden "Jubiläumssaison" zur Hinrunde ein lobenswerter 6. Tabellenplatz mit Tendenz nach oben erreicht wurde. Diese erfreuliche Entwicklung spiegelt wohl die positive Grundstimmung in der Mannschaft wieder.

1988

JUGENDFUSSBALL:
Für die belange im Jugendbereich im SV Weddingen engagiert sich seit 1988 erfolgreich Edmund Antes, seit dem ist wieder einmal ein Aufschwung zu verzeichnen.

Allgemeines:

  • Die Sanierungsarbeiten im Sportheim gehen kontinuierlich voran. Es wird jedoch beklagt, dass die Bereitschaft zur Mithilfe größer sein könnte.
  • Es wird auch verstärkt um Mithilfe bei der Jugendarbeit geworben.
  • Für die Wahl des 1. u. 2. Vorsitzenden sowie des Jugendobmannes in der Jahreshauptversammlung am 16.6.88 konnten keine Kandidaten gefunden werden.
  • Erst in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 30.7.88 konnte eine neue Führungsmannschaft gewählt werden.
1989

Allgemeines:

  • Ein Wintervergnügen und Kinderfasching wurde wieder organisiert.
  • Weitere gesellige Veranstaltungen zum Himmelfahrtstag, Preisskat zu Weihnachten konnte angeboten werden.
  • Der SVW beteiligt sich an der Dorfwoche in der Zeit vom 24.9. bis 1.10.1989.
1990 - 1999
1990

1.HERREN:
Der Abstieg der I. Mannschaft musste hingenommen werden. Der sportliche Neuaufbau beginnt.


ALTHERREN:

Nach dem Abstieg im Jahr 1990 konnte in der Folgesaison 1991 der Wiederaufstieg geschafft werden, als es der Mannschaft gelang, das entscheidende Heimspiel gegen SC Harlingerode II für sich zu entscheiden, und somit durch das günstigere Torverhältnis den 2. Aufstiegsplatz zu sichern.

Allgemeines:

  • Die angebotenen geselligen Veranstaltungen zum Himmelfahrtstag und die gemeinsame Weihnachtsfeier werden gut angenommen und zeigen damit einen Aufwärtstrend.
  • Für den SVW wird die Feststellung der Gemeinnützigkeit beantragt und bestätigt.
1991

JUGENDFUSSBALL:
Die erfolgreiche Jugendarbeit ist eng mit dem unermüdlichen Einsatz von Gerhard Fricke verbunden, der sich um die F-Jugend und die Mini-Kicker kümmert. Ihm fehlen jedoch noch Aktive, die beim Training und bei der Betreuung mithelfen, um die "Kleinen" im Zaum zu halten.

Allgemeines:

  • Der SVW befindet sich sportlich und gesellschaftlich wieder im Aufwind. Die Beteiligung an gemeinsamen Veranstaltungen lässt einen weiteren Aufwärtstrend erkennen.
  • Der Sportplatz wird saniert.
  • Für eine Halbserie wird der Spielbetrieb nach Vienenburg ins Harlystadion verlegt.
  • Eine Mini-Kicker-Gruppe wird aufgebaut.
  • Der Beitrag für Erwachsene wird auf 5.00 DM festgesetzt.
1992

Frauengruppe:
Seit Februar 1992 leitet Ursula Schäfer die Frauengruppe im SV Weddingen, zu der heute etwa 25 sehr aktive Teilnehmerinnen gehören, die mehr oder weniger regelmäßig an den Übungsstunden teilnehmen. Mit einem vielseitigen Spiel- und Sportangebot wollen die Damen fit bleiben, Spass haben, sich entspannen, vorallem aber nicht unter Leistungsdruck stehen. Ein Schwerpunkt der Übungsstunden ist die gezielte gesundheitsfördernde Gymnsatik, besonders unter dem Aspekt der Rückenschulung.

Über den sportlichen Berich hinaus kommt in der Gruppe auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Wandern, Radfahren, Kegeln, Schwimmen und ein lustiger "Klönschnack" stehen neben den wöchentlichen Übungsstunden regelmäßig auf dem Programm.

Allgemeines:

  • Die positive Entwicklung hält an.
  • Im August wird eine Wochenendfahrt nach Albertshofen durchgeführt, die den Beteiligten trotz großer Hitze viel Spaß machte.
1993

Allgemeines:

  • Beginn der Verhandlungen um die Rückübertragung des Sportheimes mit der Stadt Vienenburg.
1994/1995

1. HERREN:o. Reiniger, Richter, Brennecke, Trapp, Kowalski, Voges, Smykalla, Prenzipe, Vedele, u. Schlein, Schröter, Kirscht, Vedele, Meyer, Gläsener
Seit der Saison 1994/95 spielt die Mannschaft wieder „oben" mit.
Es bestehen noch Hoffnungen, im Jubiläumsjahr den Aufstieg in die Kreisliga zu schaffen. Das wäre ein schönes Geschenk.

Allgemeines:

  • Im Laufe der Vereinsgeschichte unterlag die Mitgliederzahl einer für einen dörflichen Verein wohl durchschnittlichen Fluktuation. Das Interesse im Seniorenbereich entwickelte sich aber kontinuierlich positiv.
  • Der SVW präsentiert sich mit einem Festwagen beim 100 jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr.
  • Eine Wochenendfahrt nach Prag war eine gelungene gemeinsame Veranstaltung. Die Erlebnisse werden allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.
1995

Allgemeines:

  • Weitere Verhandlungen mit der Stadt Vienenburg zur Übernahme des Sportheimes.
  • Im Rahmen der Abschlussarbeiten an die Ferngasversorgung wird auch das Sportheim angeschlossen. Mit dieser Sanierungsmaßnahme wird auch die Wasserversorgung zum Sportheim erneuert.
1996

FRAUENGRUPPE:
Im Jahr 1996 haben sich wieder einige Sportlerinnen zum Ziel gesetzt, das Sportabzeichen zu erlangen.

Über den sportlichen Bereich hinaus kommt in der Gruppe auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Wandern, Radfahren, Kegeln, Schwimmen und ein lustiger „KIönschnack" stehen neben den wöchentlichen Übungsstunden regelmäßig auf dem Programm. Selbstverständlich nimmt die Frauengruppe an allen gemeinsamen Aktivitäten des SVW teil.
Die Übungsleiterin, Frau Schäfer, würde sich freuen, wenn sich noch viele Frauen aus Weddingen und der Umgebung wieder oder neu der Gruppe anschließen. Rückfragen werden gern von Ursula Schäfer, Am Schulgarten 6. Telefon 05324/ 76856 beantwortet.

Allgemeines:

  • Durch die gemeinsamen Bemühungen des Vorstandes wird es ermöglicht, Mittel für die Erneuerung der Heizungsanlage im Vorgriff auf die Übernahme des Sportheimes zu erhalten.
  • Die Übernahme des Sportheimes wird per Unterschrift am 18.01.1996 vereinbart.
  • Für die Ausrichtung des 50jährigen Jubiläums werden noch umfangreiche Sanierungsarbeiten veranlasst und durchgeführt.
Feierlichkeiten zum 50jährigen Bestehen

Im Jubiläumsjahr kann der Sportverein seinen größten Mitgliederbestand seit seiner Gründung verzeichnen.

Weibliche Mitglieder 52
Männliche Mitglieder 170
Gesamtbestand 222

Allgemeines:

  • Anlässlich von 50 Jahre SV Weddingen e.V. wird eine Broschüre herausgegeben.


Als Accordion?
Grußwort des Landkreises Goslar
Grußwort der Stadt Vienenburg
Grußwort des Ortsbürgermeisters Uwe Lorenz
Grußwort des Niedersächsischen Fußballverbandes e.V.
Grußwort des Kreissportbundes Goslar e. V.

Grußwort SV Weddingen 1. Vorsitzender Reiner Schirmer

Verweis auf die Broschüre... als PDF - mit / ohne Werbung ... als BlätterPDF ?

1998

Allgemeines:

  • Positives konnte der 1. Vorsitzende Rainer Schirmer auf der Jahreshauptversammlung des SV Weddingen den 30 Mitgliedern berichten. Zwar sei personell noch immer eine gewisse Stagnation zu verzeichnen es fehle in einigen Bereichen der Nachwuchs‚ räumlich allerdings brauche sich der Verein nicht mehr verstecken. Nach Übernahme des Sportheimes von der Stadt wurde dies durch fleißige Helfer von seinem eher tristen Dasein befreit und präsentiert sich nun als helle und freundliche Begegnungs- und Heimstätte der Sportler. So wurde unter anderem ein „ Multifunktionsraum" mit Fernseher, Video- und EDV-Anschluß geschaffen. Neue Toiletten wurden gebaut. Voraussichtlich im September werden die restlichen Bauarbeiten abgeschlossen sein. Für die Arbeiten wurden mittlerweile über 41.000 DM aufgewandt, eine Summe, die sich auch in einer etwas „angespannten" Kassenlage niederschlägt, wie Kassenwart Benjamin Kuhfß berichtete.
  • Die Spartenleiter gaben in ihren Berichten Einblicke über das vergangene Sportjahr und zukünftige Planungen. So nehmen in der Gymnastikabteilung 20 bis 25 Frauen regelmäßig an den Ubungsabenden teil. Die Jugendabteilung hat 55 Mitglieder, von denen 35 in der JSG Harly Fußball spielen.

  • Personelle Probleme gab es bei den Alten Herren. Bei den Ehrungen wurde Heinz Bock für 50 Jahre Vereinstreue mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Für 25 Jahre erhielten Rolf Krawczyk, Jörg Schindler, Werner Knoke und Eberhard Pietz die silberne.

  • Im Anschluß an die Ehrungen wurde der Vorstand für zwei Jahre neu gewählt. Der 1. Vorsitzende Rainer Schirmer, Kassierer Benjamin Kuhfß, Schriftführerin Inge Fricke, Jugendleiter Gerd Fricke sowie die Spartenleiter Ursula Schäfer und Rüdiger Wegener wurden einstimmig in ihren Funktionen wiedergewählt. Neu in den Vorstand wurde Holger Störmer als 2. Vorsitzender aufgenommen.

  • Heinz Bock wurde vom Vorsitzenden Rainer Schirmer für 50jährige Vereinstreue geehrt.
2000 - 2009
2009

Allgemeines:

  • Die Homepage soll neu gestaltet werden. Fabian Krawczyk stellt eine erste Version bereit. Die Seite muß aber noch mit Inhalt gefüllt werden.
2010 - Heute
2010

Allgemeines:

  • „Es ist ein Problem, immer mehr junge Menschen zu begeistern und die Freizeit für den Fußball zu opfern", klagte Reiner Schirmer, der 1. Vorsitzende des SV Weddingen, auf der Jahreshauptversammlung im Sportheim und sagte weiter: „Der Verein muss daher mit den knappen Mitteln gut wirtschaften und wir können mit Handgeldern keine Spieler zum Verein locken, für die nächsten Jahre mache ich mir Sorgen, den Spielbetrieb sicherzustellen."

  • Bei der Spielgemeinschaft der Senioren 040 mit Klein Döhren klappt es wunderbar es passt alles sehr gut zusammen. Bedauert wurde es, dass die Jugendspielgemeinschaft seitens des TSV Immenrode zum Saisonende aufgelöst werden soll.

  • Frauenwartin Ursula Schäfer bemängelte, dass die Gymnas-tik und Fitnessgruppe sehr geschrumpft sei, und würde sich freuen, wieder neue Frauen in der lmmenröder Sporthalle begrüßen zu können.
    Der Lauftreff für alle Mitglieder startet ab dem 1. April wieder ab 17.30 Uhr am Sportplatz. Eine Wanderung wird es in diesem Jahr auch wieder geben, da diese mit 20 Personen gut angenommen wurde, so Ursula Schäfer.

  • Eine besondere Ehrung mit einem Präsent und Vereinsschal bekam Bernward Janas für 60 Jahre als Mitglied im Verein. Ilona Dambitis, Sylvia Stockfisch und Kornelia Jury wurden für 15- jährige Mitgliedschaft geehrt.

  • Bei den Neuwahlen wurde Reiner Schirmer als 1. Vorsitzender, Gerd Schäfer als 2. Vorsitzender und Klaus Garms als Kassenwart wiedergewählt.
2015 Firma Großhennig sponsert 4500 Euro für Solaranlage

Die Firma Großhennig ,Energietechnik & Service GmbH, Obere Wiesenbergstr.4, aus Immenrode sponserte 4500 Euro für die Energiewende im Sportheim Weddingen. Bei der Übergabe bedankten sich der 1. Vorsitzende Rainer Schirmer und der Kassenwart Klaus Garms beim Ehepaar Petra und Günter Großhennig für die großzügige Spende. Hohe Energiekosten belasteten den Haushalt des SV Weddingen in den vergangenen Jahren. Außerdem war die Technik der Heizung und der Duschen sehr veraltet.Günter und Petra Großhennig, Rainer Schirmer und Klaus Garms

Eine ausreichend große thermische Solaranlage wird in den Monaten der Spielsaison nun für den SV Weddingen eine positive Energieeinsparung bringen. In der Spielsaison vom März bis Ende Oktober duschen etwa 1850 Personen in der Anlage. Das ist die Menge von Warmwasser eines Vier Personen-Haushaltes, das in einem Jahr benötigt wird. 

In den Monaten April bis Oktober beträgt der solare Deckungsanteil 85 Prozent der zu benötigten Warmwasser-Energie. Außerdem wurden fünf neue Duschen im Sportheim installiert. Hierfür wurde eine Wand entfernt und es mussten alles neue Rohre für die Zentrale Regelung verlegt werden. Der Eigenanteil für den SV Weddingen beträgt 9000 Euro. Das Sportheim ist im Besitz des SV Weddingen.

2017

Allgemeines:

  • Die Homepage nimmt endlich weiter Gestalt an. Die Geschichte des Vereins wurde eingepflegt und die Kontaktdaten aktuallisiert.
Die Geschichte des SV Weddingen seit 1946
Quellen:
Broschüre "Festschrift und Chronik des SV Weddingen zum 50jährigen Bestehen 1946 - 1996" von Reiner Schirmer
und dem Buch "Weddingen 1053-2003"
. Bearbeitung und Homepageanpassung: Andreas Heiner(2017)